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Sehr geehrte Damen und Herren,
in einer Zeit, in der wir in unserer Gesellschaft das Verhältnis zwischen Hund und Mensch in Frage stellen, ja sogar sogenannte Gefahrhundelisten aufstellen, ist es leider sehr schwer geworden, Menschen zu finden, die unsere Arbeit, unseren Sport und unseren Verein unterstützen. Dabei sind es die Hundesportvereine, die den Bürgern die Möglichkeit geben, mehr über den ältesten Begleiter des Menschen zu erfahren, die Ihnen die Möglichkeit bieten , den Umgang mit Hunden weitgehendst gefahrlos zu gestalten. Und nicht nur das, sondern auch hinsichtlich der sinnvollen Freizeitgestaltung in einer Zeit, wo die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen bedenklich vernachlässigt wird, haben wir seit langem viele Aufgaben übernommen. Im Agility- und dem Rettungshundesport lernen die Kinder und Jugendlichen sich in einem Team zu bewähren. Eigenschaften wie Strebsamkeit, Zuverlässigkeit, Ausdauer und Beharrlichkeit werden in starkem Maße gefördert und geformt. Die Kinder und Jugendlichen werden in unserem Sport sowohl im Team als auch als Individuum geschult, was Erfolgswille und Zielstrebigkeit anbetrifft. Als einer der wenigen Hundesportvereine, die als gemeinnützig anerkannt sind, sehen wir die Ausbildung und Beschäftigung mit Kindern und Jugendlichen als eine unserer Hauptaufgaben an. Durch unsere Ausrichtung im Sport -- die Agility und Rettungshundeausbildung -- unterscheiden wir uns fast vollständig von den anderen Hundesportvereinen im Bereich Teltow-Fläming. Die Agility und der Rettungshundesport sind Sportarten, die den Teamgeist und das Verständnis zwischen Hund und Mensch in besonderem Maß fördert. Durch diese Sportarten werden die Hunde dazu erzogen, im Umgang mit ihren Artgenossen und mit Menschen sicher und friedfertig zu sein. Diese Sportarten machen keine Einschränkungen, was die Rasse des Hundes oder das Alter des Hundeführers anbetrifft, unterscheiden sich aber entscheidend vom klassischen Hundesport, denn
- es sind Hundesportarten, die dem natürlichem Verhalten des Hundes am nächsten kommen
- es sind Formen des höchsten Gehorsams und Zusammenarbeit zwischen Hund und Mensch.
- diese Sportarten setzen unverbrüchliches Vertrauen zwischen Hund und Hundeführer voraus
- die Ausbildung erfolgt fast vollkommen zwangsfrei
Die Wettkämpfe in der Agility beispielsweise, sind immer wieder ein Erlebnis. Dem Springsport bei den Pferden nachempfunden, müssen der Hund und der Hundeführer einen unbekannten Hindernisparcours möglichst schnell und ohne Fehler überwinden, erschwerend kommt dazu, dass der Hund nicht angeleint ist und kein Halsband trägt. Es sind keine stupiden Prüfungen, die den Zuschauer langweilen, sondern sie tragen fast Volksfestcharakter. Das Mitgehen und die Begeisterung der Zuschauer und Aktiven bei solchen Turnieren sind geradezu vorprogrammiert, weil sich jeder mit den Startern identifizieren kann und sich die Regeln fast von selbst erklären.
Gerade für Kinder und Jugendliche ist die Agility als Einstieg in den Sport eine Herausforderung. Nicht nur, dass die jugendlichen Hundeführer ihren Hund besser verstehen lernen, sondern auch das Verhältnis zwischen Tier und Mensch wird geschult. Der gemeinsame Wille den Parcours zu schaffen schult die Strebsamkeit der Jugendlichen. Das Verantwortungsbewusstsein, die Teamfähigkeit in der Gesellschaft und die Individualität werden in hohem Maße geprägt und gefördert, da die Agility letztendlich ein Teamsport ist, der auf Einzelleistungen basiert.
Über 15 Jahren hatten wir den Hundesport auf unserem Übungsplatz in der Stadt Zossen angeboten. In dieser Zeit ist es uns gelungen, eines der bekanntesten Teams in der Agility zu werden. Nicht nur national sondern auch international vertraten und vertreten wir unseren Verein und die Stadt Zossen. Leider hatte die Stadt Zossen kein sonderliches Interesse an unserer Tätigkeit. Durch Intoleranz und Desinteresse haben die Vertreter der Stadt Zossen dafür gesorgt, dass wir uns gezwungen sahen ein neues Ausbildungsgelände zu suchen. Zu Hilfe kam uns in dieser Situation die Nachbargemeinde Am Mellensee. Sie bot uns nicht nur ein optimales Gelände an, sondern unterstützt uns auch in unserem Vorhaben und in unserer Tätigkeit. Leider sind mit einem solchem Umzug immense Kosten verbunden. Allein die Kosten des Erwerbes des Geländes und der Umzug unseres Vereines mit Vereinsheim haben sich auf weit über 7 Tausend Euro belaufen Inder Folge kamen weitere Kosten wie die Einzäunung, der Stromanschluss, die Wasserversorgung und vieles mehr auf uns zu, wo unsere verfügbaren Mittel bei weitem nicht ausreichen.
Da wir ein gemeinnütziger Verein sind und neben den Mitgliedsbeiträgen und Umlagen der Mitglieder ausschließlich auf Spenden von Einzelpersonen, Firmen und Sponsoren angewiesen sind benötigen wir zur Realisierung unseres Vorhabens jede Menge Unterstützung. Um unsere Tätigkeit in dieser Zeit des Umzuges und auch weiterhin absichern zu können, bedürfen wir dringend jeglicher materieller und finanzieller Hilfe.
Deshalb erlauben wir uns, Sie mit diesem Schreiben, um Unterstützung für unseren Sport und unseren Verein zu bitten und bedanken uns für Ihr gezeigtes Interesse.
gez. Die Mitglieder der OG Am Mellensee e.V. im Verein für Deutsche Schäferhunde(SV)
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