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Ein Welpe oder Junghund bringt nicht genügend mit, um dem Kampf von seiner Seite etwas hinzuzufügen. Der Helfer muss dadurch mit viel Aktivität ausgleichend einwirken. Der Hund gewöhnt sich so an die ausgleichenden Aktionen und sie verlieren mit der Zeit ihren Effekt. Er wird davon abhängig und benötigt diese, um Trieb zu bilden. Die andere Möglichkeit ist, dass junge Hund überreizt wird und Stress erzeugt. Je jünger ein Hund ist, desto größer ist die Gefahr, das er in einen hektischen Zustand versetzt wird. Wenn der Hund im jungen Alter häufig überreizt wird, kann dies oft zu einem chronischen Problem werden. Der Helfer oder auch Stress erzeugt dann Hektik, die sich besonders auf das Beißverhalten auswirken wird. Hunde, die in einem Alter von weniger als 9 Monaten im Schutzdienst trainiert werden, sind häufig im Alter von einem Jahr maßlos hektisch oder abgestumpft. Selbst nur das Beobachten anderer Hunde im Schutzdienst kann sich auf Welpen schädlich auswirken.
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Wir fangen an wenn der Hund erwachsen ist, und dies ist nicht eine Frage des Alters, sondern der Reife. Er muss physisch und mental reif sein. Er sollte wenigstens Ansätze eines sozialen Dominanzverhaltens zeigen. Ein ausgeprägter Beutetrieb reicht nicht aus. Wenn ein Hund bei Bedrohung Wehrverhalten zeigt, ist das noch nicht unbedingt ein Zeichen der Reife. Es soll eine Selbstsicherheit sein im Falle einer Konfrontation. Wir machen den Hund mit dem Schutzdienst bekannt, indem wir ihn bei einem anderen Hund zusehen lassen. Jedoch nicht vor 14 bis 16 Monaten. Bei der Ausbildung halten wir uns vorrangig an das Konzept vom Gottfried Dildei, aber auch Elemente von Glöckner und dem Team Heuwinkel beinhaltet unsere Ausbildung.
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